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Fensterreinigung für Solo-Selbstständige sauber kalkulieren

Berechne Fenster, Glasfläche, Rahmen und Falzen, Höhe, Zugänglichkeit, Verschmutzung, Fahrt, Material, Bürozeit und deinen notwendigen Kundenpreis ohne Mitarbeiterkosten, direkt auf die Logik von Solo Selbstständigen ausgelegt.

Fensterreinigung kalkulieren

Passe die Werte an. Der Rechner zeigt dir, welchen Preis du als Solo-Selbstständiger verlangen solltest, damit Zeit, Fahrt, Material, Betriebskosten und Unternehmerlohn berücksichtigt werden.

01
LeistungsumfangGrundlage für Zeit, Preis pro m² und Angebot.
Drei Wege zur Glasflächen-Schätzung
  • Nach Glasfläche: nutzen, wenn die m² Glasfläche bekannt oder gemessen ist. Das ist die genaueste Variante.
  • Nach Fensteranzahl: nutzen, wenn der Kunde nur kleine und große Fenster nennen kann. Das Tool schätzt daraus die Glasfläche.
  • Nach Wohnfläche: nutzen, wenn noch keine Fensterdaten vorliegen. Das ist nur eine grobe Vorabkalkulation.
  • Praxis-Tipp: Für verbindliche Angebote immer Fotos, Fensteranzahl, Höhe, Zugang und Verschmutzung prüfen.
Aus kleinen und großen Fenstern wird automatisch eine Glasfläche geschätzt.
Glasfläche richtig erfassen
  • Gemeint ist die gesamte zu reinigende Glasfläche, nicht die Wohnfläche.
  • Bei Innen- und Außenreinigung wird der Aufwand automatisch über den Reinigungsumfang berücksichtigt.
  • Große Glasflächen, Wintergärten, Schaufenster oder bodentiefe Elemente können deutlich mehr Zeit brauchen.
  • Praxis-Tipp: Lieber etwas konservativer kalkulieren, wenn Fensterhöhe, Zugang oder Verschmutzung unklar sind.
Normal
Wohnfläche als grobe Schätzung
  • Diese Variante ist sinnvoll, wenn der Kunde nur die Wohnfläche kennt.
  • Das Tool schätzt die Glasfläche grob aus der Wohnfläche. Das ersetzt keine genaue Aufnahme.
  • Bei Häusern mit vielen bodentiefen Fenstern, Wintergarten oder großen Terrassenelementen kann die echte Glasfläche deutlich höher sein.
  • Praxis-Tipp: Bei der Kundenanfrage zusätzlich Fotos oder eine Fensterliste anfordern.
Schätzung
Kleine Fenster richtig bewerten
  • Kleine Fenster wirken einzeln günstig, können aber durch viele Einzelbewegungen Zeit kosten.
  • Jedes Fenster bedeutet: einwaschen, abziehen, Kanten trocknen, eventuell Fensterbank und Griffbereich beachten.
  • Viele kleine Fenster sind oft langsamer als wenige große Glasflächen.
  • Praxis-Tipp: Bei vielen kleinen Fenstern nicht nur nach m² denken, sondern auch nach Stückzahl und Zugänglichkeit.
Normal
Große Fenster und Glasflächen
  • Große Fenster, Terrassenflächen, Schaufenster und bodentiefe Elemente erhöhen die Glasfläche schnell.
  • Je nach Höhe und Zugang können große Elemente schneller oder deutlich schwieriger sein.
  • Schwere Verschmutzung, Kalkränder oder Rahmenarbeiten wirken sich bei großen Flächen stark aus.
  • Praxis-Tipp: Bei bodentiefen Elementen immer Innen- und Außenzugang prüfen.
Normal
Leistungsumfang sauber abgrenzen
  • Glas innen & außen: Standardleistung für die Glasflächen auf beiden Seiten.
  • Glas + Rahmen innen & außen: mehr Zeit für Rahmenflächen, Griffbereiche, Kanten und sichtbare Schmutzränder.
  • Glas + Rahmen innen & außen + Falzen: Detailleistung mit deutlich höherem Aufwand, besonders bei Erst-, Grund- oder lange nicht gereinigten Fenstern.
  • Wichtig: Klebereste, Farbreste, Silikon, starke Kalkablagerungen oder Bauschmutz am besten als Zusatzleistung nennen.
  • Praxis-Tipp: Im Angebot genau schreiben, was enthalten ist und was nur nach Besichtigung berechnet wird.
Mit Rahmen
Zusätzlicher Aufwand für Rahmen innen und außen – sinnvoll bei sichtbaren Schmutzrändern.
Automatische Reinigungsleistung
  • Die m²-Leistung pro Stunde wird nicht mehr manuell eingestellt.
  • Das Tool berechnet sie aus Reinigungsumfang, Verschmutzung, Arbeitshöhe und Zugänglichkeit.
  • Bei einfachem Glas und gutem Zugang ist die Leistung höher.
  • Bei Rahmen, Falzen, starker Verschmutzung, Höhe oder schwierigem Zugang sinkt die Leistung automatisch.
  • Praxis-Tipp: Diese Automatik schützt vor zu optimistischen Zeitwerten und damit vor zu niedrigen Preisen.
Die Reinigungsleistung wird automatisch berechnet.
Objektzeit0 Min.
02
Höhe, Zugang & VerschmutzungZusatzaufwand realistisch berücksichtigen.
Arbeitshöhe realistisch bewerten
  • Fenster im Erdgeschoss sind schneller und einfacher als hohe Fenster.
  • Ab Leiterhöhe steigen Zeitaufwand, Risiko, Vorbereitung und Sicherheitsbedarf.
  • Hohe Glasflächen können Teleskopstange, Leiter, zweite Person oder Vor-Ort-Prüfung notwendig machen.
  • Wichtig: Keine riskanten Arbeiten versprechen, wenn Zugang oder Sicherheit unklar sind.
  • Praxis-Tipp: Bei mehr als normaler Arbeitshöhe im Angebot „nach sicherer Zugänglichkeit“ oder „nach Besichtigung“ ergänzen.
Normal
Zugänglichkeit prüfen
  • Gut zugängliche Fenster sind frei erreichbar und ohne Möbel, Pflanzen, enge Ecken oder komplizierten Außenzugang.
  • Eingeschränkter Zugang kostet Zeit, weil vorbereitet, umgestellt oder vorsichtiger gearbeitet werden muss.
  • Schwerer Zugang kann auch Parkplatzsuche, Hanglage, Gartenseite, verschlossene Bereiche oder fehlenden Wasserzugang bedeuten.
  • Praxis-Tipp: Vorher fragen: Sind alle Fenster frei erreichbar? Gibt es Haustiere, Möbel, Pflanzen oder hohe Außenbereiche?
Mittel
Verschmutzung und Mehraufwand
  • Leicht: wenig Zusatzaufwand, meist nur leichte übliche Spuren.
  • Normal: typischer Standardwert für normale Fensterreinigung.
  • Stark: mehr Zeit für Schmutz, Ränder und Nacharbeit einplanen.
  • Sehr stark: deutlicher Mehraufwand, bei Unsicherheit besser mit Vorbehalt oder Besichtigung anbieten.
    • Normale Verschmutzung sind Staub, leichte Witterungsspuren und übliche Fingerabdrücke.
    • Erhöhter Aufwand entsteht durch Pollen, Grünbelag, Vogelkot, Nikotin, lange Reinigungsintervalle oder starke Rahmenverschmutzung.
    • Sehr starke Verschmutzung kann Grundreinigung sein und sollte nicht wie normale Fensterreinigung kalkuliert werden.
    • Wichtig: Klebereste, Farbreste, Silikon, Kalk oder Bauschmutz separat prüfen und berechnen.
    • Praxis-Tipp: Bei unbekanntem Zustand immer Fotos anfordern oder Zusatzarbeiten vorbehalten.
Normal
Rüstzeit nicht vergessen
  • Rüstzeit ist bezahlte Arbeitszeit: Ankommen, ausladen, Material vorbereiten, Zugang klären, Wasser organisieren und aufräumen.
  • Auch kurze Einweisung, Schlüssel, Parkplatzsuche und Nachkontrolle gehören zur realen Objektzeit.
  • Bei kleinen Aufträgen entscheidet die Rüstzeit oft darüber, ob der Auftrag rentabel ist.
  • Praxis-Tipp: Für jedes Objekt mindestens einen kleinen Grundpuffer einrechnen, selbst wenn die Glasfläche gering ist.
Normal
03
Solo-Kosten, Fahrt & PreislogikUnternehmerlohn, Betriebskosten und Material.
Gewünschter Unternehmerlohn
  • Das ist nicht dein Gewinn, sondern dein angesetzter Wert für deine bezahlte Arbeitszeit.
  • Davon müssen später private Lebenshaltung, Steuern, Ausfälle, unbezahlte Zeiten und Rücklagen mitgedacht werden.
  • Ein zu niedriger Stundenwert führt schnell zu viel Arbeit und wenig echtem Gewinn.
  • Praxis-Tipp: Für Solo-Selbstständige nicht nur „was der Markt nimmt“ rechnen, sondern was wirtschaftlich tragfähig ist.
Normal
Bürozeit und Organisation
  • Auch Angebot, Terminabsprache, Rechnung, Zahlungskontrolle und Rückfragen kosten Zeit.
  • Diese Zeit sieht der Kunde nicht, sie muss aber im Preis enthalten sein.
  • Bei kleinen Aufträgen kann Bürozeit prozentual sehr stark ins Gewicht fallen.
  • Praxis-Tipp: Standardtexte, Angebotsvorlagen und klare Leistungsbeschreibungen reduzieren Bürozeit und erhöhen Marge.
Normal
Fahrzeit hin und zurück
  • Fahrzeit blockiert deinen Arbeitstag genauso wie Reinigungszeit.
  • Besonders kleine Aufträge werden unrentabel, wenn die Fahrt zu lang ist.
  • Fahrt sollte nicht verschenkt werden, nur weil sie nicht direkt Reinigung ist.
  • Praxis-Tipp: Aufträge regional bündeln und feste Touren planen, z. B. nach Stadtteilen oder Wochentagen.
Normal
Fahrstrecke und Fahrzeugkosten
  • Hier zählt die gesamte Strecke hin und zurück.
  • Kilometer bedeuten nicht nur Sprit, sondern auch Verschleiß, Reifen, Versicherung, Wartung und Wertverlust.
  • Weite Strecken brauchen entweder höhere Preise oder sollten mit anderen Aufträgen kombiniert werden.
  • Praxis-Tipp: Für entfernte Kunden Anfahrtspauschale oder einen festen Tourentag nutzen.
Normal
Fahrzeugkosten pro Kilometer
  • Nur Tankkosten anzusetzen ist meistens zu knapp.
  • Realistisch sind je nach Fahrzeug auch Verschleiß, Wartung, Versicherung, Parkkosten und Rücklagen einzurechnen.
  • Ein niedriger km-Wert kann die Kalkulation schöner aussehen lassen, aber Gewinn verstecken.
  • Praxis-Tipp: Lieber einen realistischen Fahrzeugkostenwert nutzen, besonders wenn du regelmäßig fährst.
Normal
Material und Verbrauch pro Termin
  • Dazu gehören Reiniger, Tücher, Gummis, Pads, Handschuhe, Reinwasser, Entkalker und Verschleißteile.
  • Auch wenn Material pro Auftrag klein wirkt, summiert es sich über viele Termine.
  • Bei Rahmen, Falzen oder starker Verschmutzung steigt der Material- und Verschleißanteil.
  • Praxis-Tipp: Material nicht pauschal vergessen – besser klein, aber konsequent einpreisen.
Normal
Betriebs-, Risiko- und Gewinnzuschlag
  • Dieser Zuschlag deckt Dinge ab, die nicht direkt im Auftrag sichtbar sind.
  • Dazu zählen Versicherung, Werbung, Telefon, Software, Steuerberater, Reklamationen, Ausfälle und Rücklagen.
  • Ohne Zuschlag arbeitest du oft nur für Zeit und Material, aber ohne echten Unternehmensgewinn.
  • Praxis-Tipp: Der Zuschlag sollte nicht zu niedrig sein, wenn du dauerhaft professionell und stressfrei arbeiten willst.
Normal
Umsatzsteuer richtig darstellen
  • Aktiviere MwSt., wenn du regelbesteuert bist und Umsatzsteuer ausweist.
  • Wenn du Kleinunternehmer bist, wird in der Regel keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
  • Die steuerliche Einordnung hängt von deiner individuellen Situation ab.
  • Wichtig: Rechnungen, Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung und Pflichtangaben im Zweifel mit Steuerberater oder zuständiger Stelle prüfen.
Kleinunternehmerregelung aktiv – keine MwSt. ausweisen. Richtwert: Vorjahresumsatz bis 25.000 € und laufendes Kalenderjahr bis 100.000 € prüfen.
Hinweis: Dieser Kalkulator dient nur als Orientierung und ersetzt keine steuerliche, rechtliche oder betriebswirtschaftliche Beratung. Bitte prüfe Preise, Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung, Vertragsinhalte und individuelle Pflichten bei Bedarf mit einem Steuerberater, Rechtsanwalt oder der zuständigen Stelle.

Kostenvoranschlag

Daten prüfen, Vorschau erzeugen und als PDF drucken.

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