Regelmäßige Haushaltsreinigung sauber kalkulieren
Berechne Wohnfläche, Reinigungszeit, Fahrt, Material, Nebenkosten und Monatspauschale in Echtzeit. Mit einem Klick übernimmst du alles in deine Vorlage, dein PDF und deine Kunden-E-Mail.
Tab 1 – Kalkulator
Passe die Werte an. Die Bewertung zeigt dir sofort, ob Tempo, Preis und Kosten für eine Haushaltsreinigung eher schwach, gut oder stark kalkuliert sind.
Die Wohnfläche ist die wichtigste Grundlage für deine Zeitkalkulation. Entscheidend ist aber nicht nur die Quadratmeterzahl, sondern auch, was genau gereinigt werden soll.
Vor dem Angebot prüfen:
• Wie viele Bäder/WCs gibt es?
• Soll die Küche mitgereinigt werden?
• Gibt es viele Deko, Möbel oder empfindliche Oberflächen?
• Leben Kinder oder Haustiere im Haushalt?
• Wie stark ist die aktuelle Verschmutzung?
Praxistipp:
120 m² offen und ordentlich können schneller sein als 80 m² mit vielen Kleinteilen, mehreren Bädern und Haustieren. Wenn möglich: kurz besichtigen oder Fotos anfordern.
Dieser Wert beschreibt dein Reinigungstempo. In Privathaushalten hängt die Leistung stark von Möblierung, Bädern, Küche, Deko, Haustieren und dem Verschmutzungsgrad ab.
Orientierung:
• bis 29 m²/Std.: langsam / sehr detailreich
• ca. 30–59 m²/Std.: realistischer Bereich
• ab ca. 60 m²/Std.: sportlich kalkuliert
Praxistipp:
Lieber etwas vorsichtiger kalkulieren als zu wenig Zeit einzuplanen. Gerade bei Erstterminen oder anspruchsvollen Haushalten ist der Aufwand oft höher als gedacht.
Je regelmäßiger ein Haushalt gereinigt wird, desto planbarer bleiben Touren, Monatsumsatz und Zeitbedarf pro Termin.
Typische Orientierung:
• 1× pro Woche: häufiger Standard
• 2× pro Woche: bei größeren oder stärker beanspruchten Haushalten
• 14-täglich: oft preisempfindliche Kunden, aber pro Termin meist mehr Aufwand
• 1× pro Monat: nur bei leichtem Bedarf – oft mit deutlich höherem Einzelaufwand
Wichtig:
Je seltener gereinigt wird, desto mehr Schmutz sammelt sich meist an. Ein seltener Termin wirkt also nicht automatisch „leicht“.
Dein Netto-Stundensatz muss alle betrieblichen Kosten mittragen – nicht nur die Zeit beim Kunden.
Darin sollten enthalten sein:
• Arbeitszeit
• Fahrzeit und Leerlaufzeiten
• Verwaltung und Angebotserstellung
• Versicherungen, Telefon, Software, Buchhaltung
• Material und Verschleiß
• Ausfälle, Rücklagen und Gewinn
Praxistipp:
Ein zu niedriger Preis wirkt am Anfang attraktiv, macht sauberes Arbeiten und Wachstum aber schwer. Lieber realistisch kalkulieren als dauerhaft zu knapp verkaufen.
Auch wenn in dieser Zeit nicht gereinigt wird, kostet sie dich Kapazität und muss bezahlt werden.
Orientierung:
• 0–20 Min.: kurze Fahrzeit
• 25–45 Min.: normale Fahrzeit
• ab 50 Min.: lange Fahrzeit mit Gewinnrisiko
Praxistipp:
Kleine Aufträge können unprofitabel werden, wenn Anfahrt, Parkplatzsuche oder Schlüsselorganisation viel Zeit kosten. Deshalb Kunden möglichst regional bündeln.
Neben Zeit kostet jede Strecke auch Geld – zum Beispiel für Kraftstoff, Verschleiß und Fahrzeugnutzung.
Orientierung:
• 0–15 km: kurze Strecke
• 16–35 km: normale Strecke
• ab 36 km: weite Strecke mit Gewinnrisiko
Praxistipp:
Ein Kunde mit wenig Kilometern, aber viel Stadtverkehr oder Parkplatzsuche, kann trotzdem teuer sein. Strecke und Fahrzeit immer zusammen betrachten.
Viele rechnen hier nur den Sprit. Das ist oft zu knapp. Eigentlich gehören auch weitere Fahrzeugkosten dazu.
Mitdenken:
• Kraftstoff
• Verschleiß und Reparaturen
• Reifen und Wartung
• Versicherung und Steuer anteilig
• Parkkosten, wenn sie regelmäßig anfallen
Orientierung:
• 0,00–0,29 €: wenig / häufig zu knapp
• 0,30–0,59 €: gut kalkulierbar
• 0,60–1,00 €: viel / Preiswirkung prüfen
Praxistipp:
Viele kalkulieren grob mit ca. 0,30 € bis 0,50 € pro km. Reine Tankkosten reichen meistens nicht aus.
Auch kleine Verbrauchsmaterialien summieren sich über das Jahr deutlich.
Typische Positionen:
• Reiniger und Spezialreiniger
• Mikrofasertücher, Handschuhe, Müllbeutel
• Wischbezüge, Schwämme, Pads
• ggf. Sanitär- oder Küchenzubehör nach Vereinbarung
Orientierung:
• 0–4 €: sehr niedrig
• 5–14 €: normal
• ab 15 €: hoch / erklärungsbedürftig
Praxistipp:
Wenn der Kunde bestimmte Mittel selbst stellt, kannst du niedriger ansetzen. Bringst du alles mit, lieber realistisch kalkulieren.
Diese Kosten sieht der Kunde nicht direkt auf dem Objekt, sie müssen aber trotzdem bezahlt werden.
Dazu gehören oft:
• Angebotserstellung und Kommunikation
• Buchhaltung und Software
• Versicherungen und Bankkosten
• Werbung, Website, Telefon
• Organisation, Terminplanung, Ausfallzeiten
Orientierung:
• 0–14 %: niedrig
• 15–24 %: normal
• 25–50 %: hoch
Praxistipp:
Viele Soloselbstständige kalkulieren hier grob mit ca. 10 % bis 25 %, je nach Struktur und Anspruch.
Aktiviere die MwSt., wenn du regelbesteuert bist und auf deinen Rechnungen Umsatzsteuer ausweisen musst.
Wichtig:
• Kleinunternehmer weisen in der Regel keine Umsatzsteuer aus.
• Regelbesteuerte Unternehmen rechnen netto + MwSt.
Praxistipp:
Privatkunden achten meist auf den Endpreis. Der Kalkulator hilft dir, sauber zwischen Netto- und Bruttowerten zu unterscheiden.
Kostenvoranschlagsdaten
Felder mit Badge werden automatisch aus dem Kalkulator befüllt und können bei Bedarf überschrieben werden.
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Kostenvoranschlag – Regelmäßige Haushaltsreinigung
Sehr geehrte Damen und Herren,
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| Leistung | Details | Preis |
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